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(werden unregelmäßig aktualisiert) Archiv Hang Seng und Dax - die Outperformer der letzten 5 Jahre! (20.12.2009): Beim Rückblick der Entwicklung der Aktienmärkte in den letzten 5 Jahren fällt auf, dass mit einigen Indizes kein Gewinn zu erzielen war. Speziell der breite nordamerikanische Index S&P500 und der japanische Nikkei brachten auf Sicht von 5 Jahren sogar einen Verlust von 5 bis 10%. Der deutsche Aktien-Index DAX erzielte immerhin über 35%, der Hang Seng aus Hong Kong über 50% Gewinn in 5 Jahren. Interessant sind auch die zwischenzeitlichen Kursbewegungen. Während der chinesische Aktien-Index erst ab 2007 richtig anzog, war es bis Anfang 2006 erstaunlicherweise der Nikkei. Anschließend fiel er aber bei diesem Vergleich bis zum Ende 2009 auf den letzten Platz zurück. Ob der Nikkei nun in den nächsten Jahren wieder outperformen kann, bleibt dahingestellt. Text © by Lars Hattwig / (Charts von comdirect) Chart-Mix letzte 5 Jahre
---------------------------------------- Öl - ist der Trend wirklich Dein Freund...? (12.12.2009): Nicht nur der Goldpreis, sondern auch der Ölpreis gab in den letzten Tagen deutlich nach. Eine Ursache ist sicherlich das Erstarken des US-Dollar (siehe Beitrag vom 21.11.2009). Im Moment befindet sich der Ölpreis noch immer in einem Aufwärtstrendkanal und solange dieser intakt ist, muss im Zweifelsfall auch von der Fortsetzung des Trends ausgegangen werden. Allerdings sollte der untere Bereich des Trendkanals nicht mit Bestätigung nach unten verlassen werden, sonst "droht" ein weiterer deutlicher Rutsch nach unten. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Brent Crude Öl ---------------------------------------- Dax - Bullenflagge oder beginnender Abwärtstrend? (28.11.2009): Schon den gesamten November "kämpft" der deutsche Aktienindex DAX mit der unteren Begrenzung seines seit März 2009 andauernden Aufwärtstrends. Das letzte Bewegungshoch konnte das Jahreshoch von rund 5900 Punkten aus dem Oktober nicht mehr erreichen. Mittlerweile scheint sich zudem ein neuer Trendkanal zu etablieren, der leicht abwärts gerichtet ist. Charttechnisch könnte es sich um eine Bullenflagge handeln. Dabei wäre der leicht abwärts gerichtete Trendkanal lediglich eine vorübergehende Konsolidierung und würde trendbestätigend wirken. Schon bald ginge es demnach wieder weiter aufwärts. Diese Variante ist nicht von der Hand zu weisen, da die Notenbanken die Zinsen vorläufig weiter niedrig halten wollen. Allerdings ging am vergangenen Donnerstag eine unerwartete Schockwelle rund um den Globus. Aus Dubai, dem Zentrum der nahezu unendlich verfügbaren Liquidität, hieß es, dass möglicherweise die Zahlungen bis Mai 2010 eingestellt werden müssten. Diese Meldung zeigt deutlich, die Finanzkrise ist noch nicht nachhaltig beendet. Sollte der Dax bis zum Beginn des Jahres 2010 nicht wieder seinen Aufwärtstrend aufnehmen, wäre das ein bärisches Zeichen. Zudem muss noch im Hinterkopf behalten werden, dass die Arbeitslosenzahlen in der westlichen Welt noch weiter steigen und die Zentralbanken evtl. bald das Ende der Niedrigzinspolitik ausrufen könnten. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Dax
---------------------------------------- Euro/Dollar - Welle C geht die Puste aus... (21.11.2009): Nach dem bisherigen Allzeit-Hoch des Euro gegenüber dem US-Dollar im Jahr 2008, folgte mit der Finanzkrise ein jäher 5-welliger Rückgang im Herbst 2008. Die zugehörige Korrekturformation A-B-C scheint jetzt allmählich am Ende zu sein. Immerhin konnte der Euro zwischenzeitlich die Marke von 1,50 zurückerobern. Nun sehen wir im Wochenchart aber einige Kerzen mit längeren Dochten - ein Hinweis auf einen größeren Widerstand. Sobald 1,48/1,47 nachhaltig unterschritten sind, sollte es auch deutlicher abwärts gehen. Erste Kursziele sind Werte unter 1,30 US-Dollar. Sollte der Euro dagegen 1,50 mit Bestätigung überschreiten, wäre der Weg Richtung 1,60 US-Dollar frei (unwahrscheinliche Variante). Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Euro/US-Dollar ---------------------------------------- Gold - kurzfristig Korrektur in Aussicht... (15.11.2009): Der Goldpreis konnte sich zuletzt über seinem längeren Widerstandsbereich von 1020 bis 1040 US-Dollar behaupten. Langfristig gesehen gibt es charttechnisch kaum signifikanten Gründe, dass der Goldpreis nicht weiter steigt. Allerdings ist nun nach dem Abschluss eines i-ii-iii-iv-v-Impulses eine gewisse Korrektur wahrscheinlich. Diese könnte durchaus in den Bereich von 900 oder gar bis 870 US-Dollar gehen. Dort befindet sich die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends. Solange dieser nicht unterschritten wird, steht charttechnisch der Gold-Hausse nicht viel im Weg. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Gold ---------------------------------------- Dow Jones (noch) im Aufwärtskanal - Dax und Nikkei nicht mehr... (15.11.2009): Der Dow Jones (schwarz) und die anderen US-amerikanischen Indizes konnten zuletzt ihren kurzfristigen Aufwärtstrankanal mit neuen Bewegungshochs bestätigen. In anderen entwickelten Märkten wie der Dax (blau) in Deutschland oder Nikkei (grün) in Japan war dies zuletzt nicht mehr der Fall. Der japanische Nikkei befindet sich seit dem Spätsommer 2009 sogar in einem Abwärtstrend. Eine Begründung ist der schwächere US-Dollar, daher darf man gespannt sein, ob die amerikanischen Indizes ihren Aufwärtstrend auch dann noch beibehalten, wenn der US-Dollar wieder stärker werden sollte. Text © by Lars Hattwig / (Charts von comdirect) Dow Jones, Dax und Nikkei
---------------------------------------- Dax - kurzfristiger Aufwärtskanal verlassen (29.10.2009): Beim deutschen Aktien-Index Dax setzte sich die Sommerrally bis weit in den Herbst fort. Nun wurde aber im Tages-Chart der kurzfristige Aufwärtskanal nach unten verlassen, liegt aber noch am seit März 2009 befindlichen Aufwärtstrend. Dies ist jedoch ein deutliches Warnsignal, dass die übergeordnete A-B-C-Korrektur seit März 2009 beendet sein könnte. Typisch wäre noch einmal ein Zurücklaufen an den kurzfristigen Trendkanal. Sollte der Chart wieder in diesen hineinlaufen und sogar Richtung obere Trendkanal-Begrenzung gehen 3.), wäre dies ein bullisches Zeichen. Diese Variante halte ich aber für unwahrscheinlich, dafür müssten nun ausgesprochen positive Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Es kann dagegen gut sein, dass noch diese Woche auch die Begrenzung des seit März 2009 andauernden Aufwärtstrends nach unten durchbrochen wird. Ob Szenario 1.) oder 2.), das nächste charttechnische Ziel wäre (zunächst) die 200-Tage-Linie im Bereich von 5000 Punkten. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Dax
---------------------------------------- Dow Jones - zieht der Kreuzwiderstand die Kurse magisch an? (17.10.2009): Der seit März 2009 andauernde Aufwärtstrend ist im Wochen-Chart des Dow Jones Industrial Average weiterhin intakt und der Index "kämpft" mit der 10 000 Punkte-Marke. Interessantweise befindet sich charttechnisch im Bereich 10 400 / 10 500 Punkte ein Kreuzwiderstand - bestehend aus dem langfristigen Abwärtstrend und der oberen Begrenzung des kurzfristigen konvergierenden Dreiecks. Ebenfalls interessant liegt im Bereich 10 750 Punkten eine wichtige Grenze der Elliott-Wellen. Sollte letztere überschritten werden, ist der derzeit noch intakte langfristige Bärenmarkt beendet. Die Frage ist, ob der Dow Jones noch den Kreuzwiderstand bei 10 500 Punkten erreicht oder es bereits vorher zu einem Trendwechsel kommt und der langfristige Abwärtstrend wieder aufgenommen wird. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Dow Jones
---------------------------------------- Hang Seng - geht es weiter aufwärts? (08.10.2009): Bei der Zählweise der Elliott-Wellen muss man flexibel bleiben und wenn Regelverletzungen auftreten, rasch die Situation neu analysieren. Bereits im Beitrag vom 23.08.2009 wies ich darauf hin, dass beim Wochenchart des HangSeng die übergeordnete 5-gliedrige Abwärtswelle wohl nicht mehr stattfinden würde. Rückwirkend betrachtet erwies sich nun die Abwärtsbwegung (v) als Versager und charttechnisch war der Abwärtstrend seit Herbst 2007 nun ein sogenanntes "Zickzack"-Muster (A-B-C), was lediglich eine Korrektur im vorherrschenden übergeordneten Aufwärts-Trend bedeutet. Allerdings besteht noch die "Gefahr" eines Doppel-Zickzack (ziemlich selten). Dies würde nochmals eine weitere Abwärtsbewegung in der Größenordnung wie zuletzt bedeuten. Im Moment ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir uns in einer 5-gliedrigen Aufwärtsbewegung befinden. Dafür müsste es aber bald wieder schwungvoll aufwärts gehen. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Hang Seng
---------------------------------------- Nikkei - Rounding Top? (01.10.2009): Im Gegensatz zu den wichtigsten Indizes in Nordamerika und Europa, konnte der japanische Aktienindex Nikkei keine neuen Bewegungshochs mehr verzeichnen. Er hat nicht nur die letzten Tiefs und damit die Tradingrange nach unten hin verlassen und notiert mittlerweile unter 10 000 Punkten, es könnte nun sogar zu einem Rounding Top kommen. Als erstes Kursziel wären Werte in der Nähe von 9000 Punkten zu erwarten. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Nikkei
---------------------------------------- Euro/US-Dollar - letztes Aufbäumen des Euro? (19.09.2009): Der Wochenchart der Währungspaares Euro/US-Dollar zeigt seit März 2009 eine abgeschlossene 5-gliedrige Hausse. Zudem wird die Schwungkraft langsamer, so dass die letzte Aufwärtsbewegung nicht mehr den oberen Rand des Trendkanals erreichen konnte. Daher ist zumindest eine Korrektur wahrscheinlich. Sollte sich der Euro jedoch weiter im Trendkanal aufhalten und bald die Marke von 1,50 Dollar überschreiten, wäre der Weg bis in die Nähe zum letzten Hoch von 1,60 Dollar - zumindest charttechnisch - frei. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Euro_Dollar
---------------------------------------- Gold - jetzt geht es ums Ganze... (10.09.2009): Der Goldpreis versucht nun zum dritten Mal die Marke von 1000 US-Dollar nachhaltig zu überschreiten. Schwungkraft genug hätte er dazu, da das kurzfristige Dreieck nach oben durchstoßen wurde. Sollte es der Goldpreis allerdings erneut nicht schaffen sich deutlich über 1000 US-Dollar abzusetzen, so könnte er sich zunächst noch einmal kräftig nach unten bewegen. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Gold ---------------------------------------- Nasdaq100 - Hui, ist das spannend... (02.09.2009): Der Wochenchart der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq100 steht unmittelbar an einer wichtigen Marke. Die Baisse wurde bislang - ähnlich wie bei den anderen weltweiten Indizes - mit einer typischen 5-gliedrigen Abwärtsbewegung abgespult - bis auf die letzte 5-er Welle, diese fehlt noch. Nach den Regeln der Elliott-Wellen dürfen sich dabei Welle 1 und Welle 4 nicht überschneiden. Der interessante Bereich liegt also bei ca 1675 bis 1700 Punkten. Dieser darf nun nicht überschritten werden, sonst wäre die bisherige Zählweise ungültig. Sollte der Nasdaq100 an diesem charttechnisch wichtigen Widerstandsbereich nach unten abprallen, dann wäre aus übergeordneter Sicht der Bärenmarkt noch intakt. Dass die Welle 4 ziemlich ausgeprägt werden wird, hätte man bereits am Abschluss der Welle 3 erahnen können, denn die Unterwelle (5) erwies sich als sogenannter "Versager", da sie die vorangegangene Welle (3) nicht signifikant übertreffen konnte. "Versager"-Wellen deuten daraufhin, dass die nachfolgende Gegenbewegung besonders ausgeprägt sein wird. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Nasdaq100
---------------------------------------- Shanghai Composite - schon seit Wochen geht es abwärts (31.08.2009): Der chinesische Aktienindex Shanghai Composite läuft bereits seit Anfang August abwärts. Dagegen ging die Rally an den europäischen und nordamerikanischen Indizes weiter (siehe blauer Chart des S&P500. Bei einer derartigen negativen Divergenz sollte man vorsichtig sein, denn bereits im Herbst 2007 gab es einen starken Einbruch am chinesischen Aktienmarkt und erst mit einer gewissen Zeitverzögerung folgten die anderen etablierten Indizes nach. Text © by Lars Hattwig / (Charts von comdirect) Shanghai Composite
---------------------------------------- Öl - der Auftrieb schwächelt (31.08.2009): Seit dem Tiefpunkt beim Ölpreis Anfang 2009 gab es bis zuletzt einen lupenreinen - und aus Sicht der Elliott-Wellen einen lehrbuchhaften - Trend nach oben. Allerdings zeigte die letzte 5-te Aufwärtswelle bereits weniger Dynamik und konnte den oberen Trendkanal bei weitem nicht erreichen. Sollte nun auch die untere Begrenzung des Trendkanals unterschritten werden, sind zunächst Kursziele um 60 US-Dollar zu erwarten. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Brent Öl ---------------------------------------- Dax - Sommerrally in den letzten Zügen (29.08.2009): Das mögliche Rounding Top im Dax (siehe 15.08.2009) ist aufgelöst worden und die erstaunliche, liquiditätsgetriebene Sommerrally setzte sich noch fort. Nun lässt aber die Schwungkraft des Aufwärtstrends nach und das Risiko eines Trendwechsels steigt deutlich an. Am übergeordenten Szenario einer fehlenden Abwärtswelle 5 hat sich im Dax meiner Meinung nach nichts grundlegendes geändert. Derart starke Gegenbewegung in einem übergeordenten Bärenmarkt fanden auch z.B. 1930 und zum Jahreswechsel 2001/2002 statt, bevor anschließend neue Tiefststände erreicht wurden. Konkret stehen bis zum Frühjahr 2010 Dax-Punkte von 3600 Punkten zur Debatte. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Dax ---------------------------------------- Hang Seng - Bullische Aussichten? (23.08.2009): Beim Wochenchart des Hang Seng - Leitindex in Hong Kong - gab es nach der Theorie der Elliott-Wellen eine Regelverletzung bezüglich des Baisse-Szenarios. Wie bereits früher (26.07.09) beschrieben, sollte ein evtl. Anstieg des Index in den Bereich von rund 21000 Punkten zum Ende des Bärenmarktes führen. Dies ist jüngst geschehen. Rückwirkend betrachtet erwies sich nun die Abwärtsbwegung (v) als Versager und charttechnisch war der Abwärtstrend seit Herbst 2007 nun ein sogenanntes "Zickzack"-Muster, was lediglich eine Korrektur im vorherrschenden übergeordneten Aufwärts-Trend bedeutet. Allerdings besteht noch die "Gefahr" eines Doppel-Zickzack (ziemlich selten). Dies würde nochmals eine weitere Abwärtsbewegung in der Größenordnung wie zuletzt bedeuten. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Hang Seng
---------------------------------------- Dax - Langfristig geht es noch weiter runter (16.08.2009): Wenn man sich derzeit so umhört und die Kommentare zur aktuellen Marktsituation wahrnimmt, dann ist bereits wieder ziemlich viel Optimismus dabei. Wenn man sich dazu die Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten aus USA und Europa so ansieht, dann hat lediglich der Abwärtsschwung nachgelassen. Weiterhin sind die Zahlen aber sehr schlecht. Und die Arbeitslosenzahlen steigen derzeit noch, wo soll also der anziehende Konsum herkommen? Nein, meiner Meinung nach werden wir so schnell nicht aus der derzeitig negativen Wirtschaftssituation herauskommen. Wenn man sich den längerfristigen Chart des Dax anschaut, dann fällt auf, dass der deutsche Leitindex im Jahr 2007 im Vergleich zu 2000 kein signifikant neues Hoch erreichen konnte. In der Theorie der Elliott-Wellen wird eine 5-te Welle, die eine vorhergehende Welle 3 nicht signifikant übersteigen kann, als Versager bezeichnet. Ein Versager deutet auf einen markanten Trendwechsel hin. Es wird nicht mehr lange dauern, und wir erleben einen weiteren Höhepunkt (oder Tiefpunkt, je nach Blickwinkel) des aktuellen Bärenmarktes. Kursziel (über einige Jahre) ist ein Dax-Wert von rund 2200 Punkten (oder sogar darunter). Die Elliott-Wellen-Theorie besagt, dass eine Korrektur nach einer 5-gliedrigen Bewegung im Standardfall bis zur vorhergehenden Welle 4 reicht. Allerdings ist auch möglich, dass wir nun eine 5-gliedrige Abwärtsbewegung bekommen, dann wären auch Dax-Werte unter 2000 möglich. So, wie wir es in den letzten Monaten hatten, kann es zwischendurch immer wieder zu markanten Bärenmarktrallys kommen, die mitunter satte Zwischengewinne auf der "long-Seite" bringen können. Text © by Lars Hattwig / (Charts von markt-daten.de) Dax
---------------------------------------- Dax - möglicherweise gefangen in zwei Rounding Tops (15.08.2009): Der deutsche Leitindex Dax befindet sich im Moment im Scheitelpunkt von zwei möglichen Rounding Tops. Kurzfristig (einige Tage/wenige Wochen) wäre demnach ein Kursziel von 4600 Punkten zu erwarten. Im Zeitscale von einigen Monaten könnten im Dax sogar die Jahrestiefststände um 3600 Punkten zur Debatte stehen. Ein Rounding Top ist ungültig, sobald die Begrenzung nachhaltig (mit Bestätigung) überschritten werden sollte. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Dax ---------------------------------------- Gold - kann den Widerstand noch(!) nicht überwinden (15.08.2009): Gold ist derzeit ein Dauerthema. Nicht wenige sind sich sicher, dass der Goldpreis nun immer weiter steigt. Das mag langfristig eventuell so sein, aber kurzfristig könnte es für die Goldfreunde eine unschöne Entwicklung geben. Gold kann seinen Widerstand um 1000 US-Dollar seit einigen Monaten nicht überwinden. Erst wenn der Goldpreis nachhaltig über diese Marke ausbricht, sollte es rasch noch höher gehen. Das wahrscheinlichste Szenario ist die Vollendung der A-B-C-Korrektur, so dass das Kursziel von Gold zunächst bei 700 bis 600 US-Dollar liegt. Erst danach deutet sich ein kräftiger Anstieg an. Text © by Lars Hattwig / (Charts von godmode-trader) Gold ---------------------------------------- Dax - The Trend is your friend (30.07.2009): Die seit März 2009 gestartete Rally setzt sich auch beim deutschen Leitindex Dax unvermindert fort. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eher negativ aussehen, steigen weltweit die Aktienkurse. Ein Begründung liegt sicherlich darin, dass auf Grund der niedrigen Zinsen der Notenbanken sehr viel Liquidität günstig zur Verfügung steht. Auch z.B. einige Fonds-Manager müssen bei dauerhaft steigenden Kursen zwingend in den Markt einsteigen - sofern sie noch nicht investiert sind. Wie dem auch sei, "the trend is your friend" und es hat auch früher schon vielen enorm Geld gekostet sich gegen den Trend zu stellen. Charttechnisch wäre der Weg im Dax über 5500 Punkten offen. Allerdings steigt nach derart steilen Anstiegen auch das Risiko von heftigen Rückschlägen. Ob dies nun bereits ein erneuter Bullenmarkt oder letztendlich eine längere Bärenmarktrally ist, lässt sich derzeit (noch) nicht hinreichend beantworten (siehe Beitrag zum HangSeng am 26.07.09). Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Dax
---------------------------------------- Hang Seng - Jetzt wird es spannend! (26.07.2009): Der Hang Seng - Leitindex in Hong Kong - stieg zuletzt immer weiter. Nach der Theorie der Elliott-Wellen wäre ein Überschreiten der Trendlinie bis etwa 20 800 Punkten erlaubt, ohne die Zählweise der übergeordneten 5-gliedrigen Abwärtswelle zu stören. Demnach gäbe es eine weitere Abwärtswelle, die sogar neue Tiefststände seit Herbst 2008 bringen sollte. Sollte diese Marke von 20 800 Punkten allerdings nachhaltig überschritten werden, wäre die bisherige Zählweise ungültig. Dies würde bedeuten, dass keine weitere Abwärtswelle auftreten wird, sondern im Gegenteil einen verstärkten Bullenmarkt zur Folge hätte. Interessant in diesem Zusammenhang, dass es bei der amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq ähnlich spannend aussieht. Sollten auch dort wichtige Grenzen verletzt werden, dann könnten diese beiden Indizes die Entwicklung der anderen weltweiten Indizes wie S&P 500, Dow Jones, Nikkei oder Dax vorwegnehmen. Im Moment favorisiere ich noch das erste Szenario mit einem baldigen deutlichen Abwärtstrend bis in den Bereich der alten Tiefststände. Allerdings muss man beim Betrachten der Elliott-Wellen flexibel bleiben und sobald elementare Regeln verletzt worden sind, die bislang gültige Zählweise verwerfen. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Hang Seng
---------------------------------------- (15.07.2009): Der amerikanische Dow Jones Industrial Average befindet sich im Wochenchart in einer a-b-c-Korrektur der übergeordneten Welle 4. Dabei ist durchaus ein Anstieg bis 9500 Punkten möglich. Dennoch sollte man vorsichtig sein zuviel in long-Positionen beim Aktienmarkt zu investieren. Es fehlt noch immer die übergeordnete finale 5-te Abwärtswelle. Text © by Lars Hattwig / (Charts von CMC Markets) Dow Jones Industrial Average
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